Sehenswürdigkeiten

In Hirschberg und der nähreren Umgebung finden Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote. Auf dieser Seite finden Sie einige Hinweise und Tipps zur Freizeitgestaltung während Ihres Aufenthaltes in Hirschberg.
Sollten Sie interesse an einer geführten Tour durch den Ort Hirschberg haben, wenden Sie sich bitte an:
Dieter Bräutigam
Burgstr. 31
59581 Warstein-Hirschberg
Telefon: 02902 1253
dbraeutigam48@gmail.com

Sehenswertes in Hirschberg

Kohlenmeiler
Kohlenmeiler

Die Geschichte der Köhlerei

Die Holzverkohlung wurde nachweisbar seit ca. 800 n. Chr. im Sauerland betrieben und diente als Brennstofflieferant für die Eisenverhüttung. Die reichen Eisenerzvorkommen und die starke Bewaldung des Sauer- und Siegerlandes boten hierfür ideale Standort-faktoren. 1880 gründete Theodor Leiße ein Holzverkohlungsunternehmen auf Meilerbasis in Hirschberg. Hauptkunde war die Warsteiner Eisenhütte. Auf Grund einer besseren Verkehrsanbindung zog er 1882 nach Meschede und baute dort einen Fabrikationsbetrieb zur weiteren Verarbeitung von Holzkohle zu Grieß, Staub und Holzkohlebriketts. Von den bis zu 180 beschäftigten Köhlern kamen 80 aus der Köhlerstadt Hirschberg. Die Holzverkohlung war somit eine der Haupterwerbsquellen vieler Hirschberger. Die immer stärker werdende Konkurrenz durch die Steinkohle und die chemische Holzkohleproduktion führte zum Ende der Waldköhlerei.

Das Wiederaufleben des alten Handwerks

Kohlenmeiler 1974, kurz vor der kommunalen Neuordnung, wurde auf dem Gelände, einer alten Kohlenmeilerstätte, auf Initiative des damaligen Bürgermeisters der Stadt Hirschberg und SGV-Vorsitzenden Paul H. Wellmanns ein Schaumeiler, als ein technisches Kulturdenkmal der Hirschberger Köhlerei und zugleich als ein Anschauungsmittel für jedermann errichtet. Ehemalige Köhler halfen den Hirschberger Stadtbediensteten beim Aufbau. 1980 entschloss sich die SGV-Abteilung Hirschberg das alte Hirschberger Handwerk wieder aufleben zu lassen. Unter der fachkundigen Anleitung von den drei damals noch lebenden Köhlern Heinrich Cramer, Heinrich Hirnstein und Karl Mestermann errichteten vier SGV-Hobbyköhler einen Kohlenmeiler und brannten ihn ab. Seit 1980 hat die SGV-Abteilung Hirschberg in regelmäßigen Abständen mehrere Meiler abgrebrannt.
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Informationen über die Meilerwochen in Hirschberg, mit Festprogramm und Hintergrundinformationen finden Sie auf den Internetseiten der SGV-Abteilung Hirschberg
http://www.kohlenmeiler.net
Hirschberger Tor
Hirschberger Tor

Die Geschichte des Hirschberger Tores

Im Jahre 1753 bekam der Architekt Johann Conrad von Schlaun von Kurfürst und Erzbischof Clemens August, dem Besitzer des Hirschberger Jagdschlosses, den Auftrag in der Hofmauer des Schlosses ein Jagdtor zu errichten. Das Jagdtor zeigt Szenen einer Parforcejagd: Auf dem linken Torflügel ist ein von Jagdhunden gestellter Rothirsch zu sehen, der sich aufbäumt und die Meute abzuschütteln versucht, rechts ein Keiler im Todeskampf, der die Hunde abwehrt. Das Emblem am linken Flügel zeigt die Initialen C A für Clemens August. Auf dem rechten Flügel ist sein Wappen abgebildet. Nachdem Clemens August im August 1761 verstarb, wurde das Hirschberger Jagdschloss von seinen Nachfolgern erst nur noch selten, dann gar nicht mehr genutzt. Zwischen den Jahren 1802 - 1810 wurde das heruntergekommene Jagdschloss schließlich abgerissen. 1826 wurde das Tor auf Anraten des Landrates, um es vor dem Verfall zu bewahren, nach Arnsberg transportiert. Dort wurde es am Schlossberg wieder aufgebaut und renoviert. Am Schlossberg in Arnsberg ist das Original Hirschberger Tor noch heute zu bewundern.
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Nachbau des Hirschberger Tores

Nachbau des Hirschberger Tores Den Hirschbergern war es schon immer ein Anliegen, das Hirschberger Tor wieder nach Hirschberg zu holen. Zum 700-jährigen Jubiläum wurde der Entschluss gefasst, einen Nachbau in ca. 70% der Originalgröße anzufertigen. Unter der Leitung von Reinhard Joangieseker haben Josef Kaup, Erich Doetsch, Franz Friedrichs und Stefan Hirnstein in ca. 3 monatiger Bauzeit ein sehr detailgetreues Kunstwerk geschaffen. Diese fünf Hirschberger Bürger haben während der Bauzeit jede freie Stunde geopfert und sogar teilweise ihren Urlaub dafür hergegeben, um so ein tolles Dokument der Hirschberger Geschichte wieder ins Leben zu rufen. Mit guten Ideen, viel Können, Geschicklichkeit und sehr viel Ausdauer ist es ihnen gelungen, dieses Bauwerk herzustellen. Die erforderlichen Eisentore wurden von dem ehemaligen Hirschberger Alfons Bräutigam, der heute in Meckesheim bei Heidelberg wohnt, kostenlos in sehr kunstvoller Form angefertigt. Das benötigte Material stellte er seinem ehemaligen Wohnort ebenfalls kostenlos zur Verfügung. Nach all diesen freiwilligen Arbeiten und Materialspenden ist es sehr kostengünstig gelungen, einen fast identischen Nachbau des Hirschberger Tores zu erstellen. Nach vielen Diskussionen in der Hirschberger Bevölkerung über die verschiedenen möglichen Standorte haben die Verantwortlichen sich dazu entschlossen, das Tor an seinem Original-Standort wieder aufzubauen. Es steht in der Schlossstrasse, in der Hofeinfahrt Budde/Assmann-Arens. Mit einer Abweichung von wenigen Metern soll es dort in der Zeit von 1753 bis 1826 als Einfahrt zum Jagdschloss gestanden haben.
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Informationen zu den Jubiläumsfeierlichkeiten "700 Jahre Stadt Hirschberg", in dessen Rahmen der Nachbau des Hirschberger Tores durchgeführt wurde
http://www.hirschberg-sauerland.de/de/unsere-gemeinde/historisches/700-jahre-stadt-hirschberg/
Hirschberger Rathaus
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Jagdstube

Durch seine Lage mitten im Arnsberger Wald war Hirschberg schon immer Eng mit der Jagd verbunden. Das ehemalige Hirschberger Schloss diente den Kurfürsten und Erzbischöfen von Köln als Jagdschloss. Der SGV hat im Hirschberger Rathaus 1981 ein Jagdmuseum eingerichtet. Dort können Sie diverse Jagdtrophäen und Präparate der einheimischen Tierwelt betrachten. Eine Besichtigung ist nach Vereinbarung möglich:
Günter Risse
Ballplatz 7
59581 Warstein-Hirschberg
Telefon: 02902 3904
Guenter-Risse@t-online.de
Stadt- und Schlossmodelle

Stadt- und Schlossmodelle

Im Rathaus ausgestellt finden Sie die von Herbert Dunkel und Günter Risse angefertigten Stadtmodelle, welche die Stadt Hirschberg nach dem Brand 1788 und die anschließend wiederaufgebaute Stadt zeigen, sowie einen kleinen Geschichtsablauf aus dieser Zeit.

Surftipp

Bilder und Erläuterungen zu den Stadtmodellen
http://www.hirschberg-sauerland.de/de/unsere-gemeinde/historisches/stadtmodelle/
Ebenso finden Sie dort ein Modell des Hirschberger Jagdschlosses, von dem heute nur noch der Marstall existiert.